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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Der DAX beendete seine siebentägige Rekordserie mit einem Rückgang von 0,5 %, da die Anleger angesichts geopolitischer Risiken und Gewinnmitnahmen vorsichtig wurden. Auch die US-Märkte gaben nach, wobei große Banken trotz starker Gewinne unter Verkaufsdruck standen. Bayer und RWE übertrafen mit positiven Entwicklungen die Erwartungen, während die Ölpreise aufgrund der Spannungen im Nahen Osten auf ein Dreimonatshoch stiegen. Der japanische Nikkei setzte seine Rekordserie aufgrund des Optimismus hinsichtlich der Fiskalpolitik fort und stand damit im Gegensatz zur allgemeinen Unsicherheit an den Märkten.
China erzielte 2025 trotz anhaltender Zollstreitigkeiten mit den USA und globaler Handelskonflikte einen Rekordhandelsüberschuss von fast 1,2 Billionen US-Dollar. Die Exporte stiegen um 5,5 % auf 3,8 Billionen US-Dollar, während die Importe bei 2,6 Billionen US-Dollar stagnierten, was die starke Exportleistung, aber auch die schwache Binnennachfrage widerspiegelt. Der Handel mit Afrika und den ASEAN-Ländern wuchs stark, während die Exporte in die USA um 20 % einbrachen. Deutschland wurde erneut zum wichtigsten Handelspartner Chinas und löste damit die USA ab. Die EU äußerte sich besorgt über den Wettbewerbsdruck und die Exportpraktiken Chinas.
Führungskräfte der Ölindustrie warnen, dass die Wiederbelebung des venezolanischen Ölsektors massive langfristige Investitionen in Höhe von schätzungsweise 183 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von 15 Jahren erfordern wird, wobei erhebliche Herausforderungen wie marode Infrastruktur, rechtliche Unsicherheiten, politische Instabilität und die Notwendigkeit klarer Investitionsrahmenbedingungen trotz des politischen Drucks auf schnelle Ergebnisse bestehen.
Die Produktion von Fertiggerichten in Deutschland hat deutlich zugenommen: Im Jahr 2024 wurden 1,7 Millionen Tonnen im Wert von 5,9 Milliarden Euro produziert, gegenüber 1,4 Millionen Tonnen (4,1 Milliarden Euro) im Jahr 2019. Das größte Wachstum verzeichneten Pastagerichte mit 56 %, gefolgt von Fleischgerichten mit 43 % und Gemüsegerichten mit 7,2 %. Nur Fischgerichte verzeichneten einen Rückgang um 7,2 %. Trotz der gestiegenen Verfügbarkeit von Fertiggerichten blieb der Zeitaufwand der Deutschen für die Zubereitung von Mahlzeiten mit 41 Minuten pro Tag nahezu unverändert, wobei sich der Unterschied zwischen den Geschlechtern in Bezug auf die Kochzeit verringert hat.
Die Heizkosten in Deutschland stiegen 2025 aufgrund des außergewöhnlich kalten Wetters deutlich an, wobei die Kosten für Gasheizungen um 13 % und für Heizöl um 4 % stiegen. Die regionalen Unterschiede waren erheblich, wobei die südlichen Bundesländer die höchsten Steigerungen verzeichneten, während die nördlichen Bundesländer mildere Anstiege verzeichneten. Das kalte Wetter, darunter das kälteste Weihnachtsfest seit 15 Jahren, führte zu einem Anstieg der Heiznachfrage, trotz einer gewissen Preisberuhigung auf den Heizölmärkten.
Eine Analyse des Marktes für Staatsanleihen im Jahr 2026 zeigt eine hohe Nachfrage nach Staatsanleihen trotz steigender Renditen, die durch Inflationsängste und wachsende Staatsverschuldung getrieben werden. Deutschland behält sein AAA-Rating mit Renditen von 2,9 % für 10-jährige Anleihen, während Experten erhöhte Risiken, aber auch Chancen für Anleger sehen. Die Interventionsmöglichkeiten der Europäischen Zentralbank sorgen für Marktstabilität, wobei institutionelle Anleger die Rekordemission von Anleihen im Wert von 512 Milliarden Euro dominieren.
Der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums identifiziert geoökonomische Konfrontationen, insbesondere den Einsatz von Zöllen als politisches Druckmittel, als die derzeit größte globale Gefahr. Während die kurzfristigen wirtschaftlichen Risiken stark angestiegen sind, bleiben langfristige Umweltrisiken wie extreme Wetterereignisse und der Klimawandel weiterhin ein wichtiges Thema. Der Bericht zeigt eine Verschiebung der Prioritäten unter den 1.300 befragten Führungskräften, von denen mehr als die Hälfte für die nächsten zwei Jahre eine turbulente globale Lage erwartet.
China erzielte 2025 einen Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar, wobei die Exporte um 5,5 % auf 3,8 Billionen US-Dollar stiegen, während die Importe mit 2,6 Billionen US-Dollar stabil blieben. Trotz globaler Konflikte und Handelsstreitigkeiten mit den USA gelang es den chinesischen Exporteuren, ihre Geschäfte erfolgreich auf Märkte in Südostasien, Afrika und Europa umzulenken, wobei die deutschen Exporte ein besonders starkes Wachstum (+10,5 %) verzeichneten. Die Daten für Dezember übertrafen mit einem Exportwachstum von 6,6 % und einem Importwachstum von 5,7 % die Erwartungen der Analysten.
Gold und Silber setzen ihre Rekordrally fort: Gold erreicht 4.639 US-Dollar pro Unze und Silber übersteigt erstmals 91,55 US-Dollar pro Unze. Die Rally wird durch die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Iran und die Besorgnis über die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve angetrieben, was die Anleger dazu veranlasst, in sichere Anlagen zu investieren. Industriemetalle wie Kupfer und Zinn erreichen aufgrund der starken industriellen Nachfrage und der Anwendungen in den Bereichen KI und Robotik ebenfalls Rekordhöhen.
Die Schweiz verzeichnete 2025 eine Zunahme der M&A-Aktivitäten mit 502 Transaktionen im Gesamtwert von 166,8 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die 464 Transaktionen des Vorjahres im Wert von 115,1 Milliarden US-Dollar. Zu den größten Transaktionen gehörten die Ausgliederung des Nordamerika-Geschäfts von Holcim (Amrize) im Wert von 33,7 Milliarden US-Dollar, die Übernahme von Avidity Biosciences durch Novartis im Wert von 12 Milliarden US-Dollar und die Fusion der Versicherungsgesellschaften Baloise und Helvetia im Wert von 10,8 Milliarden US-Dollar. Der Bereich Pharma und Life Sciences führte das Transaktionsvolumen an, während der Technologiesektor die meisten Transaktionen verzeichnete. KPMG erwartet für das laufende Jahr ein moderates Wachstum der M&A-Aktivitäten, insbesondere bei Private-Equity-Transaktionen.

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